Das Aegidius-Haus ist ein Modellprojekt mit landesweiter Bedeutung für ganz Niedersachsen. Das Angebot zielt auf eine langfristige Verbesserung der Lebensqualität von Kinder und Jugendlichen mit schwerster Behinderung und ihrer Familien. So soll sowohl die häusliche Versorgung als auch die stationäre Versorgung im Krankenhaus ergänzt werden. Eine besondere Prämisse ist, dass die Kinder und Jugendlichen "nicht nur der Pflege bedürfen, sondern grundsätzlich förderfähig sind und somit auch ihre Schulpflicht erfüllt müssen..." Aus diesem Verständnis heraus ergibt sich eine begrenzte Aufenthaltsdauer im Aegidius-Haus.

Schlagworte: Kurzzeitpflege - Schwerste Behinderung - Modellprojekt

Kompetenzzentrum für Erhalt der Lebensqualität

Lachen gehört zum Leben dazu. Im neuen Aegidius-Haus werden nicht nur schwerstkranke Kinder kompetent versorgt, es darf auch gelacht werden. Das Haus mit seinen zwölf Versorgungsplätzen versteht sich als Kompetenzzentrum für Verbesserung und Erhalt der Lebensqualität. Es will die vielfältigen Belastungen für Kind und Familie lindern und bietet eine anspruchsvolle, multidisziplinäre medizinische Versorgung.  

Kinder sollen in ihren Familien leben

Langfristig sollen die betreuten schwerstkranken Kinder in ihren Familien integriert bleiben und am sozialen Leben teilnehmen. Doch oft leiden Eltern und Geschwister unter der Situation körperlich und seelisch, Familien zerbrechen und das kranke Kind kann nicht mehr zu Hause versorgt werden. Das Aegidius-Haus will hierbei einen Präventionsbeitrag leisten.           Fotos (5): Carsten Schüler/ Best Video GmbH  

Das Aegidus-Haus

Name des Projekts Kurzzeitpflege-Einrichtung Aegidius-Haus
Träger Stiftung Hannoversche Kinderheilanstalt
   
   
Projektziel Anschaffung eines Pflegebettes für Schwerbehinderte
Zielgruppe / Krankheitsbild Schwerstpflegebedürftige Kinder
Förderzeitraum Sommer 2014
   
Förderbetrag 8508 Euro