Langsam in die Welt tasten und Erfahrungen sammeln

Bewegung ist für alle Kinder wichtig. Doch bei denjenigen, die unter schweren mehrfachen Behinderungen leiden oder allgemeine geistige oder körperliche Entwicklungsverzögerungen aufweisen, müssen die motorischen Fähigkeiten besonders gefördert werden. Etwa bei einigen Krippenkindern der Kita am Werner Otto Instituts in Hamburg (Kita WOI). Diese haben in der Kita einen eigenen Spielplatz, auf dem sie ungestört von älteren Kindern Bewegungserfahrungen machen können und ihre motorischen Fähigkeiten in  ihrem eigenen Tempo entwickeln können. So können sie sich langsam in die Welt tasten und Erfahrungen sammeln, weil sie keiner Gefahr ausgesetzt sind. Auf ihrem Spielplatz mit Sandkiste und Nestschaukel fehlte bisher ein Klettergerüst. Die Kroschke Kinderstiftung hat die Kita bei der Anschaffung des Kletterturmes unterstützt.

Kletterturm fördert motorische Entwicklung 

Denn ein Klettergerüst, das Motorik, Körperwahrnehmung, Gleichgewicht und Selbsteinschätzung fördert, ist eine ideale und wichtige Erweiterung für die Kleinen. Besonders Kinder mit Wahrnehmungsproblemen und motorischen Einschränkungen können ihre Fähigkeiten an einem Klettergerüst ohne Gefahr erproben und erweitern. Sie lernen Höhen und schiefe Ebenen kennen und können trotz ihrer Einschränkungen am Spiel  in der Gruppe teilnehmen. Und wenn sie das Klettergerüst erklommen haben, können sie die Welt einmal von weiter oben betrachten. Das ist eine gute Grundlage für die Kinder, um sich zu selbstbewussten und gesunden Menschen zu entwickeln und nebenbei die motorischen Fähigkeiten zu fördern. 

Projektdetails

Name des Projekts Kletterturm für Krippenkinder
Träger Ev. Stiftung Alsterdorf, Hamburg
Projektziel Motorische Förderung von Krippenkindern mit und ohne Behinderung
Zielgruppe / Krankheitsbild Krippenkinder
Förderzeitraum 2020 
Förderbetrag 4.270 €