Wild und essbar: Was wächst denn da?

Eine warme Mahlzeit ist in vielen mehrfach belasteten Familien leider ebenso Fehlanzeige wie Fürsorge und Anerkennung. Die Familienhilfe Freeda aus Berlin, die sich um Kinder kümmert, die an einer schweren chronischen Erkrankung leiden oder zu früh geboren sind, will diesen Mädchen und Jungen bei einer mehrtägigen Freizeit im Spreewald Raum für ein kindgerechtes Sein und Erkunden geben. Bei dem Projekt "Wild und essbar" geht es um die gemeinsame Erkundung wild wachsender und essbarer Pflanzen des Landes und des Waldes. Anhand wild wachsender Pflanzen wie Brennnessel, Brunnenkresse oder Wildem Fenchel wird den Kindern Wissen über eine gesunde Ernährung vermittelt. In einer kulinarischen Werkstatt geht es um die Zubereitung der Pflanzen, auch ein Kochbuch wird erstellt. Auf dem Hof erfahren die Kinder etwas über artgerechte Haltung von Tieren, auf dem Gemüseacker lernen sie Karotten, Lauch und Bohnen kennen. Es gibt einen strukturierten Tagesablauf mit festen Ritualen, entsprechend den Bedürfnissen chronisch kranker Kinder.

Ziel des Projekts ist es, dass die multipel belasteten Teilnehmer mit neuer Kraft in ihr tägliches Leben in Berlin starten.

Schlagworte: Familienhilfe - chronisch kranke Kinder - mehrfachbelastete Familien

 

 

Bei der Entdeckung des Waldes ist jeder mit dabei.

 

Hier gibt es noch viel zu tun.
Fotos aus einem früheren Projekt: Familienhilfe Freeda

 

Erlebnispädagogische Entdeckung der Natur

Name des Projekts Wild und essbar
Träger Familienhilfe Freeda
ProjektzielStärker mehrfach belasteter Kinder
Zielgruppe / Krankheitsbild Chronisch kranke Kinder und Jugendliche
Förderzeitraum Sommer 2015
Kosten 12.210 Euro
Förderbetrag 6.000 Euro