Hier können Kinder mit Behinderung und ihre Familien neue Kraft schöpfen und ein wenig entspannen. Dabei steht vor allem das Kind mit der Beeinträchtigung im Vordergrund. Die optimale Therapie und Versorgung seiner Bedürfnisse liegen dem Team am Herzen. Ein solch anspruchsvolles Programm kann dauerhaft nur mit Spenden aufrecht erhalten werden. Die Geschwisterkinder und Eltern sind einmal von aller Verantwortung enthoben und dürfen ausspannen. Dazu laden die idyllische Lage im Nordwesten Hamburgs und der große Garten des Neuen Kupferhofs ein. Die Hanseatenschaukel wird zum Treffpunkt aller Kinder, die hier zu Gast sind.

Schlagworte: Schwerstpflegebedürftige Kinder - Erholung - Geschwisterkinder

Im Garten können die Geschwisterkinder gemeinsam schaukeln (Foto: Hände für Kinder)

Erlebnis-Treffpunkt auf dem Neuen Kupferhof

Auf der Hanseatenschaukel können sich vier Kinder gleichzeitig austoben oder entspannen. Ein solches Erlebnisangebot unterstützt den Bewegungsablauf, entspannt und ist beruhigend. Die Kinder können sich während des Spielens austauschen und ungezwungen kennen lernen.        

Das Pflegeteam kümmert sich um Kinder und Eltern (Foto: Hände für Kinder)

Liebevoll umsorgt

Kompetente Pflege und liebevolle Betreuung - das erwartet die Kinder im Neuen Kupferhof. In dem komplett renovierten Haus mit seinen kindgerechten Zimmern werden die kleinen Patienten rund um die Uhr bestens versorgt. Eltern und Geschwister können ihren stressigen Alltag zumindest für eine Weile hinter sich lassen.   

Paten-Projekt der Kroschke-Gruppe

Von Beginn an hat die Kinderstiftung diese Initiative mit Modellcharakter unterstützt. Der Einsatz für Familien mit einem chronisch kranken oder behinderten Kind überzeugt auch die Mitarbeiter der Kroschke Gruppe in Ahrensburg, die den Kupferhof zu ihrem Patenprojekt gemacht haben. Beim jährlichen Benefiz-Fußballturnier der Kroschke Gruppe sind zahlreiche Helfer zur Stelle und sorgen für beachtliche Spendensummen.

 Der Neue Kupferhof in Hamburg ist ein Kurzzeit-Zuhause für Familien mit behinderten Kindern. Hier können sie für bis zu 28 Tage pro Jahr eine Auszeit vom Alltag nehmen, neue Kräfte sammeln und neue Kontakte knüpfen. Dieses „Zuhause“, das derzeit in seiner Form noch einmalig ist in Deutschland, fördert die Kroschke Kinderstiftung jetzt das 4. Jahr in Folge. Anfangs wurde die Anschaffung von speziellen Pflegebetten unterstützt. Mal gibt es dabei Geld für den Aufenthalt von Single-Müttern und -Vätern, die diesen selbst nicht bezahlen könnten. Und 2016 ist es eine 450 Euro-Kraft, die die Pädagogen des Hauses unterstützt, damit die Familien mit gestärktem Rücken und neuen Ressourcen zurück in den Alltag gehen können. Christoph Kroschke, einer der beiden Gründer der Kinderstiftung, ist selbst 6-facher Vater und so überzeugt vom Projekt „Neuer Kupferhof“, dass er seine Gäste zu einem runden Geburtstag um Spenden für die Ausstattung des Therapietraktes bat.

„Für uns sind Partner wie die Kroschke Kinderstiftung überlebenswichtig“, so berichtet Steffen Schumann, Gründer und Geschäftsführer von Hände für Kinder, „Wir sind auf Spenden angewiesen, denn nur mit öffentlichen Mitteln könnten wir den Neuen Kupferhof nicht finanzieren“, so führt er weiter aus.