Gemeinsam auf Schatzsuche gehen

Verständigung, Kooperation und Zusammenhalt - das fördert das Spiel "Hand im Spiel". Die Mitspieler gehen auf Schatzsuche und müssen dafür Fragen beantworten. Das Besondere: Die Fragen sind sowohl in deutscher Schriftsprache als auch in Gebärdensprache über einen QR-Code zu sehen. Dadurch können auch diejenigen mitspielen, die nicht hören können. Das Beantworten der Fragen macht Spaß und die Teilnehmer lernen sich besser kennen. Beispielsweise wird danach gefragt, was sich ein Mitspieler wünschen würde, wenn er einen Wunsch frei hätte.

Entwickelt wurde das Spiel vom Bremer Verein "Hand zu Hand", dessen Mitarbeiter psychosoziale Beratung und Therapie für Gehörlose anbieten. In der Beratung nutzen sie Fragen, die das Interesse aneinander wecken. Aus diesen Fragen haben Jane Haardt und Wilma Pannen das Fragespiel entwickelt. Es kann in den Räumen des Vereins und zu Hause gespielt werden und bietet so die Möglichkeit, mehr voneinander zu erfahren. Das Spiel ist für Kinder von acht Jahren an geeignet, es kann in der Familie oder in Gruppen gespielt werden. Es bietet mehr als 100 Fragen, gleichzeitig werden gemeinsam Inseln gebaut und Schätze eingesammelt.  

Bei einem Spieleabend im Gehörlosenzentrum Bremen am Freitag, 3. März, um 18 Uhr können Interessierte das Spiel kennenlernen. Zu bestellen ist es unter www.handzuhand.net/hand_im_spiel.html  

 

Schlagworte: Gehörlose - Spiel - Hand zu Hand 

Familienspiel "Hand im Spiel"

Name des Projekts Hand im Spiel
Träger Verein Hand zu Hand, Bremen
ProjektzielFamilienmitglieder miteinander ins Gespräch bringen
Zielgruppe Kinder, aber vor allem auch gehörlose Kinder
Förderzeitraum ab 2016
Kosten 9100 Euro
Förderbetrag 8000 Euro