Netzwerk kleine Wunder - Angebote für die körperliche und seelische Gesundheit von jungen Familien

Die gemeinsamen Treffen sind für Mütter und Babys ein Gewinn.

Babys brauchen starke Eltern, die ihnen Aufmerksamkeit, Liebe und Fürsorge schenken können. Unter dem Dach des Hamburger Vereins „Kreisel … für das Leben mit Kindern" finden Mütter und Väter von Babys und kleinen Kindern Unterstützung für ihr gemeinsames Wachstum.

Der „kleine Kreisel“ versteht sich als Raum für Familien, in dem in Kursen und Beratungsgesprächen von Beginn der Schwangerschaft an bis zum Ende des ersten Lebensjahres die individuelle Entwicklung gefördert und begleitet wird.  

Eltern werden dazu angeregt, ihr ganz persönliches Netzwerk zu knüpfen, denn das Erleben von Kontakt und Gemeinschaft lässt Belastungen leichter werden, beschreibt die Pädagogin Margarita Klein die Arbeit des Vereins. 

Offener Frühstückstreff

Ein besonderes Angebot ist der Frühstückstreff: Hier gibt es nicht nur gesunde Nahrungsmittel, die Eltern erleben in einer Zeit, in der sie selbst sehr eingespannt sind in die Fürsorge für das Baby, dass sie selbst umsorgt werden. Die offene Veranstaltungsform und das Gesprächsgeschick der Fachleute ermöglichen es auch solchen Eltern Themen anzusprechen, die ihnen am Herzen liegen, die auf anderen Wegen schwer zu erreichen sind. Die Kosten für die Teilnehmerinnen müssen deshalb sehr niedrig bleiben und dieses Angebot kann ohne Zuschüsse nicht stattfinden.

Die Unterstützung durch die Kroschke Stiftung macht es dem gemeinnützigen Verein Kreisel möglich, das Angebot fortzusetzen. Ergänzend dazu übernimmt die Hamburger Arbeitsgemeinschaft Gesundheitsförderung (HAG) die Finanzierung einiger Termine, die dann gezielt unter dem Motto „Gesunde Ernährung für die ganze Familie“ stehen und interessante Informationen zu dem Themenbereichen Kochen und Essen in der Familie bieten.

Schwierige Geburtserlebnisse

Ein weiteres Angebot des Vereins ist eine Beratung zur Bewältigung schwieriger Geburtserlebnisse. Eine nennenswerte Anzahl von Frauen (und Männern) haben nach der Geburt ihres Kindes erhebliche Mühe, die damit verbundenen oft dramatischen körperlichen und seelischen Empfindungen zu verarbeiten. Häufige Folge sind eine anhaltende Traurigkeit und tiefe Verunsicherung im Umgang mit dem Baby, die sich oft in der Sorge ausdrücken, keine gute Mutter oder kein guter Vater sein zu können. Wenn sie keine kompetente Hilfe erhalten, kann sich das nachhaltig auf ihr Wohlbefinden, ihre Gesundheit, aber auch auf ihre Beziehung zum Kind und auf die Partnerschaft auswirken. Rechtzeitige seelische Unterstützung ermöglicht es den Betroffenen, mit sich selbst und den Ereignissen Frieden zu schließen, das Baby anzunehmen und auf seine Bedürfnisse prompt und passend zu reagieren. Das wiederum ist die Voraussetzung für die Entwicklung einer sicheren Bindung.

Mit den Methoden der lösungsorientiert-systemischen Beratung, der Heilhypnose und der Traumabehandlung sowie mit profunden Kenntnissen der Physiologie und Pathologie von Geburten ist ein Behandlungsumfang von drei Sitzungen à 75 Minuten in der Regel ausreichend.

Zuschuss für Eltern

Es gibt Eltern, die gern und dringend die Beratung aufsuchen würden, die Kosten dafür aber nicht tragen können. Für diese hat die Kroschke Stiftung ihre Hilfe zugesagt. Zunächst 10 Familien/Frauen/Männer können nun einen Zuschuss erhalten, sodass die zu erbringende Eigenleistung gering ist. So können aus zunächst schwierigen Situationen immer wieder kleine Wunder entstehen.