Frühe Hilfen sind gefragt
36 Familien mit 40 Säuglingen und 22 Geschwisterkindern haben zwei speziell ausgebildete Familienhebammen des Deutschen Kinderschutzbundes im Kreis Stormarn betreut. Und es hätten mehr sein können, denn die Nachfrage für das neue Angebot ist sehr groß.
Für Margret Matthies, geschäftsführender Vorstand der Kroschke Stiftung, sind die „Frühen Hilfen“ sehr wichtig, weil „die frühzeitige Unterstützung von Eltern in belasteten Lebenssituationen der beste Weg ist, um den Kindern ein gesundes und glücklicheres Aufwachsen zu ermöglichen.“
Die Hebammen Nora Gwinner und Kim Dankwarth haben neben der besonderen Ausbildung genügend Zeit, um den Familien bei ihren Hausbesuchen individuell unter die Arme zu greifen. Wegen des großen Bedarfs stellt der Stiftungsvorstand 10.000 Euro zur Verfügung, so wird die Arbeit einer dritten Hebamme im Kreis Stormarn für ein Jahr möglich.
Ingo Loeding, Geschäftsführer des DKSB, Kreis Stormarn, hofft, dass das Projekt nach der Modellphase in die Regelfinanzierung übernommen wird, denn, so Loeding: „Wir haben schon irre viel erreicht.“ Daher müsse das Projekt eine langfristige Perspektive erhalten.




