Puppenwicht Mütze begleitet Kinder im Krankenhaus
Wenn Kinder ins Krankenhaus kommen, belasten sie Sorgen und Ängste, über die sie oft nicht sprechen können. Um diese Hemmschwellen zu senken und Befürchtungen abzubauen, kann ein Mittler, ein Medium, hilfreich sein. An der Kinderklinik der Universitätsmedizin Göttingen wird dazu in einem Pilotvorhaben der Kinderfilm "Der Puppenwicht Mütze" eingesetzt.
Buch und Idee zu diesem Film mit dem fröhlichen Puppenwicht Mütze stammen von der Puppenspielerin Gabriele Schunke. Professionelle Künstler haben Puppenspiel, Kamera, Schnitt und Musik umgesetzt. Unterstützt wurde das Projekt von der Kroschke Stiftung für Kinder und der Sparkasse Göttingen.
Der Film ist elf Minuten lang und wurde in der Abteilung Pädiatrie II (Direktorin Prof. Dr. Jutta Gärtner) der Universitätsmedizin Göttingen eingesetzt. Hier wurde zunächst die Wirkungsweise des Puppenfilms über Fragebögen ermittelt. Ein Ergebnis ist, dass der Film vor allem kleine Kinder anspricht und hier die gewünschte, freundliche Identifikation herstellen kann.
Der Kroschke Stiftung ist es seit jeher ein wichtiges Anliegen, kleinen Patienten den Klinik-Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten und ihnen unnötige Ängste zu ersparen. "Wir wissen, dass das emotionale Wohlbefinden sehr wichtig für eine Genesung ist", sagte Gerd-Ulrich Hartmann, geschäftsführender Vorstand der Kroschke Stiftung, "wir wissen aber auch, dass den Kliniken dafür wenig Geld zur Verfügung steht."




