Integrative Gruppentherapie bei der Evangelischen Beratungsstelle Stormarn
Die Evangelische Beratungsstelle Stormarn verwirklicht mit Hilfe der Kroschke Stiftung eine integrative Gruppentherapie für Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren. Zum Start des Therapieangebots überreichte Dietrich Schacht, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Stiftung, einen Scheck in Höhe von 3200 € und zwei große Folkmanis-Handpuppen, die in der Therapiearbeit eingesetzt werden.
"In der heutigen Zeit nimmt die Zahl der Kinder mit schwierigem Sozialverhalten kontinuierlich zu. Auch Kinder mit chronischen Krankheiten sind oftmals von solcher Verhaltensauffälligkeit betroffen und damit doppelt belastet. Daher begrüßen wir die integrative Gruppentherapie als eine Möglichkeit, Kindern zu einer angemessenen Kontaktfähigkeit zu verhelfen und weiteren Problemen auf diesem Wege vorzubeugen", erklärte Schacht zur Begründung des Engagements der Kroschke Stiftung für Kinder.
Diplompsychologin Bärbel Suckow, Leiterin des Projektes, erläuterte die Notwendigkeit der Maßnahme: "Mit diesem Angebot kann Kindern eine Hilfestellung geboten werden, die sich im Alltag unangemessen oder destruktiv verhalten, die Probleme mit der Selbstwahrnehmung und dem Gefühlsausdruck haben oder die besonders ängstlich sind. Ihnen geben wir die Möglichkeit, neue Erfahrungen zu erproben und schließlich zu einem Handeln zu gelangen, das es ihnen leichter macht, mit den gleichaltrigen Kindern altersgemäße soziale Kontakte zu knüpfen."
Die Evangelische Beratungsstelle erweitere damit ihr Angebot gerade in dem Feld der Kinder- und Jugendhilfe, das gesellschaftlich eher als Randthema gesehen werde. Die Stormarner Pröpstin Margit Baumgarten begrüßte ausdrücklich das Engagement der Kroschke Stiftung: "Immer wieder hören wir aus der Politik, wie wichtig es sei, auffälligen Kindern eine angemessene Hilfestellung zu bieten. Das Angebot der Beratungsstelle ist hier ein wichtiger Baustein und konnte bisher nicht über eine Regelfinanzierung abgedeckt werden. Wir danken der Kroschke Stiftung deshalb sehr, dass sie unser Angebot unterstützt."




