Verein Paulinchen: Tag des brandverletzten Kindes (02.12.2010)

Jedes Jahr verbrennen und verbrühen sich allein in Deutschland mehr als 30.000 Kinder unter 15 Jahren so schwer, dass sie ärztlich versorgt werden müssen, etwa 6000 Kinder werden stationär behandelt. Um auf die Folgen dieser Verletzung, deren Behandlung und die Unfallgefahren aufmerksam zu machen, gibt es in diesem Jahr am 7. Dezember erstmals den "Tag des brandverletzten Kindes". Initiert hat diesen Tag der Verein Paulinchen, der 2004 mit dem Kroschke Förderpreis ausgezeichnet wurde.   

Ziel des Aktionstages ist es, nicht nur auf die Folgen thermischer Verletzungen im Kindesalter und deren Behandlung hinzuweisen, sondern auch gleichzeitig vor Unfallgefahren zu waren, heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins. "Viele Erwachsene sind sich nicht bewusst, dass schon eine einzige Tasse mit heißer Flüssigkeit bis zu 30 Prozent der Körperoberfläche eines Säuglings oder Kleinkindes verbrühen kann", sagte Adelheid Gottwald, Vorsitzende des Vereins Paulinchen. "Wir beraten jedes Jahr viele Familien, deren Kinder durch heiße Flüssigkeiten und Flüchen sowie Brandbeschleuniger, Feuer, Strom und Säuren schwerste Verbrennungen erlitten haben."

An dem Aktionstag sollen sich Kliniken, Feuerwehren und andere Organisationen beteiligen, um auf Verbrennungs- und Verbrühungsunfälle, die Unfallgefahren und die vielen schwer verletzten Kinder aufmerksam zu machen.

Weitere Informationen

http://www.paulinchen.de/

http://www.tag-des-brandverletzten-kindes.de